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Dienstag, 11. Juni 2013

Promotion Thomas Rhode

Thomas Rhode, ehemaliger Mitarbeiter der DDI, wurde am 05.06.2013 erfolgreich promoviert.

Thomas Rhode, ehemaliger Mitarbeiter der DDI, wurde am 05.06.2013 erfolgreich promoviert. Die Prüfungskommission an der Fakultät Elektrotechnik, Informatik und Mathematik bestand unter dem Vorsitz von Prof. Dr. Johann S. Magenheim aus Prof. Dr.-Ing. R. Keil, Prof. Dr. G. Domik, Dr. D. Engbring (alle Universität Paderborn) und Prof. Dr. S. Schubert (Universität Siegen), die zudem neben Prof. Keil auch als Gutachterin fungierte.

In seiner Dissertation mit dem Titel "Entwicklung und Erprobung eines Instrumens zur Messung informatischer Modellierungskompetenz im fachdidaktischen Kontext", die im Rahmen des Projektes MoKoM entstand, beschäftigte er sich mit der normativ-induktiven Herleitung eines Kompetenzrahmenmodells, der empirischen Ausgestaltung durch Experteninterviews, sowie der Aufgabenkonstruktion zur Erfassung der ermittelten Modellierungskompetenzen.

Zusammenfassung der Arbeit:

Die Auswertung der Ergebnisse internationaler Vergleichsstudien haben Mängel am deutschen Bildungssystem aufgedeckt. In diesem Zusammenhang rückte die Vermittlung von Kompetenzen in das Zentrum bildungspolitischer Lösungsstrategien. Um die Qualität des deutschen Bildungssystems zu sichern, wird die Entwicklung nationaler Bildungs- standards gefordert, die verbindliche Anforderungen an das Lehren und Lernen in der Schule darstellen. Diese Bildungsstandards sollen sich nach Vorgaben des Bildungsministeriums für Bildung und Forschung auf wissenschaftlich fundierte Kompetenzmodelle stützen, die in Zusammenarbeit von Fachdidaktikern, Fachwissenschaftlern und Psychologen entwickelt werden. Ebenso wird hier explizit die Einbeziehung und Entwicklung entsprechender Verfahren zur Testentwicklung gefordert.
In Anbetracht dieser bildungspolitischen Umstände, beschreibt die vorliegende Dissertationsschrift die Entwicklung eines wissenschaftlich fundierten Kompetenzstrukturmodells und eines Kompetenzmessinstruments für einen zentralen Teilbereich der informatischen Bildung, der objektorientierten Modellierung.
Um die Bedeutung des Gegenstandsbereichs zu verdeutlichen, wird die Relevanz der Modellierung für die Informatik aus fachwissenschaftlicher und fachdidaktischer Perspektive erörtert. Im weiteren Verlauf wird dargestellt, wie die Gestaltung eines Kompetenzstrukturmodells in zwei Schritten erfolgen kann. Zunächst erfolgt eine normativ theoretische Ableitung von Kompetenzdimensionen und -komponenten anhand von einschlägiger Fachliteratur. In einem weiteren Schritt findet die empirische Verfeinerung des theoretischen Rahmenmodells durch eine Expertenbefragung (durchgeführt in 2009 und 2010), bei der Fachwissenschaftler, Fachdidaktiker und Fachleiter für das Fach Informatik befragt wurden, statt. Auf Grundlage des wissenschaftlich fundierten Kompetenzmodells wird die Entwicklung eines Testinstruments für den Kompetenzbereich Modellierung dargestellt. Hier erfolgt die Beschreibung der Entwicklung von Items, um die formulierten Kompetenzen zur objektorientierten Modellierung innerhalb der Komponenten des Kompetenzmodells überprüfen zu können.
Als theoretische Grundlage für die Erprobung des Messinstruments in einer Lerngruppe, wird die Entwicklung eines kompetenzförderlichen Lehr-/Lernarrangements erläutert. Im Anschluss erfolgt die Darstellung der statistisch ausgewerteten Ergebnisse der Erprobung, deren Interpretation und die Formulierung von Forschungsfragen für künftige Forschungsarbeiten.


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