Informatik mobil erfahren (CS2Go)

Termine

Das Seminar wird als Blockveranstaltung angeboten. Es wird folgende Termine geben:

1. Präsentation der Ideen: in der 19. KW [7. - 11. Mai] Termin für alle 

2. "Sprechstunde" in der 22. oder 23. KW [28. Mai - 8. Juni] Einzeltermine nach Vereinbarung

3. Präsentation der Ergebnisse: in der 26. KW [25. - 29. Juni] Termin für alle

Die genauen Termine und Uhrzeiten werden wir in der Vorbesprechung abstimmen.

Erster Termin: Workshop zum Framework Mo, 16.4.2012 16:00 Uhr im F2.522

alle weiteren Informationen im Wiki: http://bit.ly/CS2Go-Wiki


Vorbesprechung:Vorbesprechung am 2. April 2012, 16:00 Uhr

Nächster Wiederholungstermin: -

Inhalte der Veranstaltung


Informatiksysteme sind in Netze eingebunden. Was in den Netzen mit den Geräten (und den Menschen) geschieht, bleibt aber oft unsichtbar. Um das Unsichtbare sichtbar zu machen, sollen in diesem Seminar mobile Endgeräte ein Hilfsmittel sein. Eure Apps sollen dazu beitragen, das Verständnis für informatische Probleme plastisch zu fördern und mobil zu erfahren. Es soll dazu motiviert werden, Konzepte zu entwicklen, die das Potenzial haben im zdi-Schülerlabor coolMint von HNF und Universität eingesetzt zu werden.

In diesem Zusammenhang sind eine ganze Menge an Themen denkbar und die nachfolgende Übersicht spiegelt auch nur unsere Gedanken und Vorschläge wider. Jedem Teilnehmer im Seminar kann sich (mit einem Partner) nach Absprache mit uns ein eigenes Thema suchen.

Die nachfolgende Beschreibung unserer Themen ist zweigeteilt. Zunächst folgt eine Problembeschreibung, danach die Vision eines möglicheh Ergebnisses. Wenn euch ein eigenes Thema einfällt, würden wir euch bitten, eine entsprechende Beschreibung als Gesprächsgrundlage vorzubereiten.

Unsere Themenübersicht:

1)     Mobile Heritage: Mit neuer Technik Altes lernen

Im Rahmen dieser Arbeit sollen Möglichkeiten zum Einsatz von Handys in Museen erarbeitet werden. Dabei steht insbesondere der Zugang zu, die Beschreibung und die Verknüpfung von Objekten im Vordergrund.

Vision: Museumsbesucher können sich mobile guides ausleihen, um eine Orientierung in der Ausstellung zu erhalten. Stattdessen soll durch das prototypische Ergebnis dieses Teilprojektes (eine App) auch das eigene Mobiltelefon genutzt werden können. Dafür werden an den Exponaten z.B. QR-Codes angebracht, wodurch Informationen zum Exponat, Querverweise auf andere Exponate oder auch Hinweise auf Quellen im Internet zur Verfügung gestellt  werden. Der Weg zu einem anderen Exponat soll angezeigt werden.

2)     GPS-Rallye: Orientierung und Identifizierung durch Mobiltelefone

Nach der Durchführung einer „Schatzsuche“ soll ausgewertet werden, ob alle Zwischenstationen abgelaufen wurden, wer die kürzeste Strecke gelaufen, oder die kürzeste Zeit gebraucht hat. (ggf. werden hierdurch auch andere Formen der „Schatzsuche“ möglich)

Vision: Das HNF bietet für Schüler bereits jetzt eine sog. GPS-Rallye als Schatzsuche an.  Hierzu nutzen die Schüler bislang Geräte des HNF. Auch hier soll prototypisch eine App implementiert werden, die diese Schatzsuche mit dem eigenen Handy ermöglicht. Dabei sollen möglichst viele Daten aufgezeichnet werden und diese zur Auswertung, wer Sieger ist herangezogen werden.

3)     Endet die Privatsphäre hinter der Tastatur? Schaffung von Bewusstsein für Netzsicherheit rund um Soziale Netzwerke. Unsichtbares sichtbar machen.

Die Bearbeiter sollen sich damit auseinandersetzen, welche Daten Menschen in Soziale Netzwerke unbewusst leichtsinnig oder illegal-provoziert von sich preisgeben und welche persönlichen und wirtschaftlichen Motive und Konsequenzen damit verbunden sind. Die Möglichkeiten zu einer Rasterfahndung sollen erkennbar werden. Die Bewegungs- und Kontaktdaten sollen visualisiert werden.

Vision: Schüler sind heute selbstverständlich Teil von sozialen Netzwerken. Ihre Lehrer in der Regel nicht bzw. nutzen sie diese Netzwerke weniger intensiv. Der erhobene Zeigefinger des Lehrers wird von den Schülern zwar wahrgenommen, d.h. aber noch lange nicht, dass die Gefahren sozialer Netzwerke für das eigene Handeln erkannt werden.  Über eine App  sollen personenbezogene Daten abgefragt werden, die ein soziales Netzwerk eingespeist werden (es sollen weitere nicht sehr offensichtliche Daten erhoben werden und diese ausgewertet werden). Blaupause für die Implementierung und das Setting kann z.B. das Planspiel Web2.0 sein, das unter http://mediathek.bildung.hessen.de/material/informatik/gesellschaft/Planspiel_Web_2.zip  abgerufen werden kann.

4)     Touch2Pay: Das Handy als universale Kreditkarte

Wie kann ein informatisches System gestaltet werden, dass es erlaubt mit dem Handy durch Direktkontakt zu zahlen? Welche technischen und sozialen Probleme und Gefahren müssen gemeistert werden?

Vision: Wer kennt diese Situation nicht? Man ist unterwegs, es ist kein Bankautomat in der Nähe und man kann nur mit Bargeld oder Geldkarte bezahlen. Wäre es da nicht nett, wenn man statt einer Geldkarte gewissermaßen echtes Geld auf dem Mobiltelefon hätte, dass man dann ggf. auch anderen Leuten leihen könnte. Das Geld wird von Handy auf Handy übertragen bei vollständiger Kontrolle, wie man sie auch vom Münzgeld kennt.

5)     Puzzling Distributed Mobiles: Informatische Probleme verteilter Systeme

Wie kann man durch die Implementierung eines synchron-kollaborativen Puzzles informatische Probleme verteilter Systeme vermitteln. 

Vision: Auf einer großen Projektion ist ein Puzzle zu sehen. Davor stehen 2 Menschen mit jeweils einem Mobiltelefon und können diese Puzzleteile „anfassen“ und verschieben.  Die Realisierung dieses Puzzle ist Ausgangspunkt, die dahinter stehenden Konzepte der Informatik erfahrbar zu machen. D.h. es müssen Kommunikationsprotokolle erfahrbar gemacht werden.

6)    Entwicklung eines Navigationssystems für Fußgänger und Fahrradfahrer auf Grundlage von OSM.

Was braucht es, um ein Navigationssystem zu entwickeln? Das Thema beschäftigt sich mit der Entwicklung eines Navigationssystems für Fußgänger und Fahrradfahrer auf Grundlage der OpenStreetMap (OSM). Mit Hilfe des freien Kartendienstes OpenStreetMap sollen die grundlegenden Aspekte von Navigationssoftware erläutert und in einen Prototypen umgesetzt werden. 

Vision: Mit Hilfe eines selbst entwickelten Navigationssystems kann man sich als Fußgänger oder Fahrradfahrer zu einem beliebigen Punkt leiten lassen. Ein aufwendiges audio-visuelles Routing ist dabei nicht notwendig, eine textuelle Schritt-für-Schritt Darstellung wäre völlig ausreichend. Dabei sollen typische damit verbundene theoretische Probleme der Informatik erläutert werden.

Modulinformationen


VeranstaltungsnummerL.079.07506
Vorausgesetze Kenntnisse
Scheinerwerb
Prüfungsgebiet
PrüfungsordnungBA Informatik

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